Newsletter Stadtbibliothek Osnabrück

Nr. 4 / 2020

Stadtbibliothek aktuell

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zum zweiten Mal in diesem bemerkenswerten Jahr sind unsere Tore geschlossen. Wir können Sie nicht bei uns im Haus empfangen und das fällt uns allen schwer. Aber wir arbeiten weiter daran, Ihnen so viel Bibliothek wie nur möglich nach Hause zu bringen - mit digitalen Angeboten und unserem Lieferservice.

Vielleicht träumen Sie ja schon lange davon, nicht nur zu lesen, sondern auch zu schreiben? Dann laden wir Sie herzlich ein, bei unserem neuen Projekt "Eine Stadt schreibt ein Buch" mitzuwirken. Alle Informationen dazu finden Sie in diesem Newsletter.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und freuen uns auf Sie im neuen Jahr. Bleiben Sie gesund.

 

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Martina Dannert
Bibliotheksleitung
 

Neues aus der Bibliothek

 

Lieferservice und mehr
Die Bibliothek ist geschlossen - doch wir haben richtig viel zu tun

Auch wenn die Türen geschlossen sind, sind wir in der Stadtbibliothek fleißig für Sie am Werk. Wir nehmen Ihre Bestellungen entgegen und liefern sie umweltbewusst mit einem E-Auto aus - direkt zu Ihnen nach Haus, an Ihren Arbeitsplatz oder in die Schule. Wir haben viele neue Titel bestellt, deren bibliografische Daten wir jetzt in unseren elektronischen Katalog eingeben. Damit die Bücher lange halten und nicht so schnell verschmutzen, werden sie von uns foliiert. Sie werden überrascht sein, wie viele neue Titel auf Sie warten. Wir sind sicher, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Auch unser Veranstaltungsprogramm läuft weiter. Wir nutzen vermehrt digitale Möglichkeiten und starten mit der Fromm-Stiftung das Projekt "Eine Stadt schreibt ein Buch". Auch in der Bildungspartnerschaft Schule und Bibliothek werden digitale Formate erarbeitet. Wir drehen hier verschiedene Tutorials. Zudem wurden wir von OS-Radio nach Buchtipps gefragt. Wir haben bisher fast 40 Buchempfehlungen aufgenommen. Was bereits gesendet wurde, kann auf unserer Website angehört werden. Und natürlich arbeiten wir weiter an der "Grünen Jugendbibliothek". Sie soll nächstes Jahr Wirklichkeit werden. Einige von uns helfen auch in anderen Bereichen aus, wo Personalnot herrscht, z.B. im Gesundheitsamt.

Last but not least bereiten wir alles für eine Wiedereröffnung vor. Sobald die Infektionszahlen sich auf einem niedrigen Niveau stabilisieren und die Verordnungen es wieder zulassen, kann es wieder losgehen.
Denken Sie daran: Wir alle können durch unser Verhalten dazu beitragen, dass ein halbwegs normaler Alltag wieder möglich wird.

 

 

Schreiben Sie mit
Eine Stadt schreibt ein Buch: Gegenstände aus der Corona-Zeit



Gegenstände können Geschichten erzählen, besonders in außergewöhnlichen Zeiten. Die Corona-Zeit ist ein Einschnitt in das Leben aller Menschen in einem historischen Ausmaß. Manche Gegenstände spielen dabei eine ganz zentrale Rolle wie zum Beispiel die Gesichtsmaske. Andere Dinge stehen eher für kleine, schöne Momente, wie die aufmunternden, bunt bemalten Steine an Wegen und Plätzen. Gegenstände können Anker sein oder Verbindungen schaffen, sie können Teil einer Tradition sein oder Neues ins Leben bringen, sie können Erinnerungen wecken, neue Erinnerungen schaffen oder Geschichten anziehen wie Magnete. An welchen Gegenständen lassen sich die Corona-Geschichten der Osnabrückerinnen und Osnabrücker festmachen?

Die Stadtbibliothek Osnabrück möchte diese Geschichten sammeln und in einem Buch veröffentlichen, denn Bibliotheken sind Orte, an denen Geschichten geteilt werden können. Sie bewahren Geschichten vor dem Vergessen. Entstehen soll ein Eindruck davon, wie die Corona-Zeit in Osnabrück erlebt wurde, welche Erinnerungen entstanden sind und welche Gegenstände wichtig waren. Dabei können sich alle in der ihnen liebsten Form ausdrücken: möglich sind zum Beispiel Notizen, Berichte, Tagebucheinträge, Kurzgeschichten, Gedichte oder Comics. Man muss keine Übung im Schreiben haben, um einen Text einzureichen. Die Texte können ganz frei und unmittelbar sein. Sie dürfen aber auch mit literarischem Anspruch ausgearbeitet werden. Die Stimmen sollen so vielfältig sein wie die Menschen und ihre Geschichten.

Das Sammeln und Veröffentlichen dieser Texte kann auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit stiften: Wir können uns nicht mehr nahekommen, wir sind vereinzelter geworden. Aber wir teilen diese Zeit, wir alle auf unsere eigene Weise. Nicht alle, die Geschichten in sich tragen, können diese allein zu Papier bringen. Deshalb sollen Schreibwerkstätten angeboten werden, um beim Aufspüren und Niederschreiben der eigenen Geschichten zu helfen. Diese richten sich an alle, die gerne in der Gruppe arbeiten, die professionellen Rat suchen oder sich Hilfe wünschen beim Verfassen von Texten, weil Deutsch beispielsweise nicht ihre Muttersprache ist oder weil sie schlicht Unterstützung beim Aufschreiben brauchen.

Alle Einsendungen werden von der Stadtbibliothek gesammelt, archiviert und digital zugänglich gemacht. Eine Auswahl der Texte und Bilder wird in einem Buch veröffentlicht. Zur Buchtaufe wird eine gleichnamige Ausstellung eröffnet. Einzelne Texte sollen von professionellen Sprechern eingelesen und vertont werden. Mit etwas Losglück wird die Einsendung mit einem attraktiven Gewinn belohnt, einem kleinen Ausflug oder einem Tablet-PC.

Die Stadtbibliothek Osnabrück bittet um Zusendung von Texten und Bildern mit einem maximalen Textumfang von zwei DinA4 Seiten, digital oder per Post, bis zum 31.03.2021. Teilnehmen können Kinder und Erwachsene sowie Einzelpersonen und Gruppen. Jedem Text müssen die Kontaktdaten des Einsenders und ein Bild vom dazugehörigen Gegenstand beigefügt sein. Die Form des Bildes ist auch hier wieder frei. Es kann ein Foto, eine Zeichnung, eine Collage, ein Scherenschnitt oder ähnliches sein.

Die Einsendungen sind zu adressieren an: Stadtbibliothek Osnabrück, Markt 7, 49074 Osnabrück oder info-stadtbibliothek@osnabrueck.de.

Wer teilnimmt, erteilt damit der Stadtbibliothek zeitlich unbefristet das nicht-exklusive Recht, die Texte unentgeltlich sowohl in Printmedien wie auch in digitalen Medien zu veröffentlichen sowie in Audio- und Videoform umzusetzen und zu veröffentlichen.

Das Projekt wird ermöglicht durch eine großzügige Förderung der FROMM-Stiftung und von der Neuen Osnabrücker Zeitung, NOZ, begleitet.

 

 

Macht uns bunt!
Straßenmalkreide-Aktion der Stadtbibliothek Osnabrück zum Weltkindertag 2020

Am Samstag, den 19. September um 10 Uhr begann unsere Malkreide-Aktion vor dem Eingang der Stadtbibliothek anlässlich des Weltkindertages 2020 unter dem Motto "Kinder erobern die Straßen". Am Samstag und Sonntag konnten Kinder einen ca. 100m² großen, überdachten Bereich am Marktplatz mit bereitgestellter oder selbst mitgebrachter Straßenmalkreide bunt bemalen. Es entstanden dabei viele vergängliche, bezaubernde und ausdrucksstarke Kunstwerke.

Die Aktion fand im Rahmen des Weltkindertages 2020 statt: Kinder erobern die Straßen. Die Stadt Osnabrück beteiligte sich an der deutschlandweiten Aktion von UNICEF, die Kinder und Jugendliche aufrief, am 20. September mit Straßenmalkreide bunte Streetart-Bilder zu malen und damit gemeinsam mit über zehn Millionen Kindern ihren Rechten Gehör zu verschaffen. Für Bilder der Aktion gibt es den landesweit einheitlichen Hashtag #wiestarkwäredasdenn.

Die insgesamt über 4.000 Kinder in den Osnabrücker Kindertagesstätten wurden im Vorfeld des Aktionstages mit Straßenmalkreide versorgt, damit die dort betreuten Kinder Ende September ihre Wünsche auf Hauseinfahrten, Gehwegen und Straßen sichtbar machen konnten. Darüber hinaus haben am 20. September die sechs Osnabrücker Kinder-, Jugend- und Gemeinschaftszentren die Aktion für all diejenigen angeleitet, die noch nicht mit Kreide versorgt wurden. Betreut wurden neben der Stadtbibliothek auch der Adolf-Reichwein-Platz, der Naturspielplatz am GZ Ziegenbrink, der Skateplatz an der Liebigstraße sowie die Großspielplätze an der Lerchenstraße, am Rubbenbruchsee, an der Rostocker Straße und im Hasepark.
 

 

Endspurt - Jugendliche können noch bis zum 13. Dezember mitmachen
Umfrage zur Grünen Jugendbibliothek

Die Stadtbibliothek Osnabrück plant für 2022 den Bau einer "Grünen Jugendbibliothek". Seit dem 26. Oktober läuft eine Online-Umfrage, in der Jugendliche ihre Wünsche für eine eigene Bibliothek abgeben können. Das Interesse ist groß: Inzwischen haben bereits rund 500 Jugendliche mitgemacht. Alle jungen Leute aus Osnabrück zwischen 14 und 20 Jahren sind weiterhin bis zum 13. Dezember herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und die Umfrage auf der Homepage der Stadtbibliothek zu beantworten.

Seit diesem Jahr wird mit dem städtischen Fachdienst Umweltplanung sowie Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Ursulaschule und der Angelaschule ein Konzept für eine Grüne Jugendbibliothek erarbeitet. Um die Ideen und Wünsche von möglichst vielen Jugendlichen berücksichtigen zu können, wurde eine kurze Online-Umfrage entwickelt, die auf der Homepage der Stadtbibliothek abrufbar ist. Je mehr Jugendliche diese Umfrage beantworten, desto besser können ihre Bedürfnisse bei der Realisierung der neuen Jugendbibliothek berücksichtigt werden.

Umgesetzt werden soll die Grüne Jugendbibliothek in einer nachhaltig gebauten und betriebenen Tiny Library, einer Mini-Bibliothek in einem umfunktionierten Tiny House, wie die Mini-Häuser genannt werden. Damit bietet das Projekt den Jugendlichen einen Raum, der frei nach ihren Ideen Gestalt annehmen kann. Von der Auswahl der Medien über die Möbel bis zum Veranstaltungsprogramm oder den Standort des Tiny House: Die Jugendlichen können mitentscheiden. 2022 soll der Bau der Grünen Jugendbibliothek abgeschlossen sein.

Die Grüne Jugendbibliothek ist eines von bundesweit 28 Projekten, die die Kulturstiftung des Bundes in ihrem Fonds "hochdrei - Stadtbibliotheken verändern" fördert. Weitere Informationen zu diesem Programm sind unter www.kulturstiftung-bund.de/hochdrei erhältlich.

Link zur Umfrage: https://umfrage.osnabrueck.de/index.php?r=survey/index&sid=129447&newtest=Y&lang=de

Ansprechpartnerin: Carolin Busch, E-Mail busch@osnabrueck.de, Telefon 0541 323-3493

 

 

 

Eine abenteuerliche Online-Lesung mit Rainer Rudloff
Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer im Klassenzimmer

Am 20. November, dem bundesweiten Vorlesetag, sowie am folgenden Montag erlebten die Zweitklässler der Rosenplatzschule eine besondere Lesung mit dem Schauspieler Rainer Rudloff. Dieser wurde auf Einladung der Stadtbibliothek direkt in die Klassenzimmer der Schülerinnen und Schüler geschaltet und ließ Michael Endes "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" auf den Bildschirmen lebendig werden.

Die Kinder machten sich mit dem Stimmkünstler und den beiden Buchhelden auf eine literarische und äußerst gefährliche Reise, ging es doch um nicht weniger, als Prinzessin Li Si aus den Fängen der Drachen zu befreien. Dabei sorgten nicht nur enge Schluchten, die Unweiten der Wüste und die Gefahren in der Drachenstadt für Aufregung und Nervenkitzel, sondern auch die Begegnungen mit dem Scheinriesen Herrn Tur Tur und dem Halbdrachen Nepomuk.

Gebannt verfolgten die Kinder die Geschichte und staunten über Gestik, Mimik und Stimmenvielfalt Rainer Rudloffs, mit der der Schauspieler jeder der Figuren Charakter und Ausdruck verlieh. Beeindruckt und ergriffen waren die Kinder, gelacht haben sie, und ein bisschen gegruselt haben sie sich auch. Mehr kann man sich als Veranstalter kaum wünschen. Dennoch freuen wir uns, Rainer Rudloff und die Schulklassen bald wieder einladen und live in Aktion erleben zu dürfen.
 

Personal



Steffen Schawe

Ein Praktikum im Lockdown

Manchmal kommt es eben anders als geplant. Als ich im September mein Praktikum in der Stadtbibliothek Osnabrück anfing, hatte ich ein komplett digitales Semester hinter mir und freute mich darauf, 20 Wochen lang mein theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu erweitern.

Wie es sich für ein Praxissemester gehörte, hatte ich auch ein kleines Projekt. Da aufgrund von Corona ein großer Workshop für die Planung der neuen "Grünen Jugendbibliothek" ausfallen musste, sollte ich eine Online-Umfrage umsetzen und auswerten. Eine Exkursion nach Hamburg war geplant, ebenso wie der Besuch einiger Schulklassen. Natürlich schaute ich auch vielen Kollegen bei ihren Alltagsaufgaben über die Schulter und stellte Fragen zu den einzelnen Abläufen hinter den Kulissen.

Dann kam der zweite Lockdown und wieder mussten die Veranstaltungen ausfallen und die Bibliothek ihre Türen schließen. An Exkursionen oder den Besuch von Schulen war nicht zu denken. Ein Bibliothekspraktikum ohne Besucherinnen und Besucher konnte ich mir nur schwer vorstellen.

Doch glücklicherweise gibt es auch in einer geschlossenen Bibliothek genug Aufgaben. Neben der Betreuung der Online-Umfrage, Interviews in Form von Videokonferenzen, dem Lieferdienst und den alltäglichen Aufgaben, bekam ich also ein zweites Projekt: Ich sollte mich mit dem Bestand in der Informatik befassen. Ich startete also damit, veraltete Medien auszusortieren und setzte mich dann daran, die Ordnung zu überarbeiten, damit die verschiedenen Themen übersichtlicher aufgestellt werden können.

Mein Praktikum ist zwar noch nicht vorbei, aber ich habe doch schon einiges aus meiner Zeit mitnehmen können: Es gibt immer Aufgaben, die in einer Bibliothek zu erledigen sind. Und es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Osnabrückerinnen und Osnabrücker über den Lieferdienst freuen.
 

 

Medientipps

 

Haben Sie uns schon gehört?
Stadtbibliothek im Radio

OS-Radio 104,8 sendet aktuell regelmäßig kurze Buchempfehlungen von uns für den Lesewinter. Sie können unsere Beiträge auch auf unserer Homepage anhören: https://www.osnabrueck.de/stadtbibliothek/serviceangebote/buchtipps-zum-hoeren/
 

 

 

Eine Rezension von Lisa Böhne, Mitglied im Freundeskreis der Stadtbibliothek

Lascaux oder DIE GEBURT DER KUNST, von Georges Bataille

Die Höhle von Lascaux war am 12 September 1940 von Jugendlichen gefunden worden. Sie "ist nicht nur die schönste und reichste der vorgeschichtlichen bemalten Höhlen, sie enthält auch die ersten sichtbaren Zeichen des frühen Menschen und seiner Kunst." S. 11

Das wunderbare kleine Buch enthält Fotographien von allen in der Höhle gefundenen Malereien, die unter größten Schwierigkeiten 1953/54 aufgenommen wurden, bevor die Höhle für Publikum geschlossen werde musste. So kann beim Lesen jedes im Text erwähnte Bild unmittelbar betrachtet werden (durch Verweise leicht möglich). Bataille weist auf die Besonderheit der Höhle hin, die darin besteht, das es bei den Darstellungen nicht um funktionale Vorstellungen gegangen sei. Seine Theorie sieht in der "Frühzeit des Jungpaläolithikums ... den Beginn einer hoch entwickelten Menschheit." (ebenda) Die Höhle enthalte Kunstwerke überragender Qualität. "Lascaux entfernt uns von der Kunst der zurückgebliebenen Völker, und wir müssen es mit jener der ausgebildeten Zivilisation verwandt sehen. Was in dieser Höhle vor allem fühlbar ist, ist das sich bewegende Leben." (S. 183)

Der Text von Bataille bezieht die archäologische Vorarbeit des Abbé Breuil mit ein, die in dem Buch ebenso wie die Entdeckung im Anhang dokumentiert ist. Ein Essay von Rita Bischof am Schluss beleuchtet die Vorstellungen von "primitiver Kunst" die Bataille für Lascaux zurückweist und vervollständigt das Ganze.

Lascaux oder die Geburt der Kunst, Georges Bataille
Eine Rezension von Lisa Böhne
Das Buch finden Sie auch im Bestand der Stadtbibliothek unter der Signatur: Rg 00 Bat

 

 

Veranstaltungen

 

Freitag, 18. Dezember, 16 Uhr bis 17.30 Uhr, Online-Veranstaltung

Was sind eigentlich Fake News und wie durchschaue ich sie?

Fake News erkennen - Tipps für den Umgang mit Fake News, Verschwörungstheorien und Satire

 

Fake News, zu Deutsch Falschmeldungen, gab es schon lange vor dem Internet. In der Presse nannte man sie "Zeitungsenten". Im Zeitalter des Internets verbreiten sich Falschmeldungen leichter und schneller durch die sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Twitter. Fake News erreichen dadurch viel mehr Menschen. Die Bibliothekarin Isabel Widera erklärt, was Fake News sind, wie sie erkannt werden und was der Unterschied zwischen Verschwörungstheorien, Fake News und Satire-Meldungen ist. Das Erkennen von Fake News wird spielerisch geübt.

Am Freitag, den 18. Dezember um 16 Uhr findet die Veranstaltung online via Microsoft Teams statt. Zur Teilnahme benötigen Sie einen Computer oder ein Tablet mit Internetverbindung, eine Emailadresse und ein Headset.

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter 0541 / 323 2007 oder info-stadtbibliothek@osnabrueck.de wird gebeten.

 

Ab sofort auf unserer Homepage

Neues Team - neues Format
Digitaler Bücherbrunch

Beim Bücherbrunch werden aktuelle Bücher empfohlen und dazu wird ein Brunch gereicht. Er wurde in den letzten Jahren vom bewährten Team aus Elisabeth und Matthias Zumbrägel von der Dombuchhandlung sowie Martina Dannert und Michael Meyer-Spinner von der Stadtbibliothek bestritten. Das Paar Zumbrägel geht nun in den verdienten Ruhestand, wir wollten jedoch unbedingt den Bücherbrunch weiterführen und haben neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für das gute Buch gesucht. Und wir haben sie gefunden: Wiebke Radke und Eva Weyer sind Buchhändlerinnen bei Bücher Wenner und haben in diesem Herbst ihren Einstand geben. Wir freuen uns sehr, dass sie dabei sind.

Leider konnten wir diesen Termin nicht mit Publikum stattfinden lassen, weswegen wir den Bücherbrunch aufgezeichnet haben, wie schon den Termin im Frühling.

Das Video ist kostenfrei und für alle abrufbar unter https://www.osnabrueck.de/stadtbibliothek/veranstaltungen/buecherbrunch/

 

  

Seit dem 27. November online

Lesung von zu Hause

Gisa Pauly liest aus "Zugvögel"

Eigentlich sollte Gisa Pauly im Dezember auf Einladung der Stadtbibliothek in der Lagerhalle lesen. Da dies aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen nicht möglich ist, wurde die Lesung der Autorin in ihrem eigenen zu Hause aufgezeichnet. Am Freitag, den 27. November wurde die aufgezeichnete Lesung der Bestseller-Autorin Gisa Pauly aus ihrem aktuellen Sylt-Krimi "Zugvögel" auf unserer Webseite veröffentlicht und ist weiterhin abrufbar.

Die in Münster lebende Schriftstellerin, Journalistin und Drehbuchautorin Gisa Pauly erklomm in diesem Jahr mit ihrem vierzehnten Sylt-Krimi erneut die Spiegel-Bestsellerliste. In ihren turbulenten Romanen prallt das Temperament von Mamma Carlotta auf die Mentalität der Inselbewohner, vor allem aber mischt sich die Italienerin immer wieder in die polizeilichen Ermittlungen ihres friesisch-wortkargen Schwiegersohns ein.

Mamma Carlotta stockt bei ihrem Sylter Varietébesuch der Atem. Kann es wirklich sein, dass 
Artist "Mago" der Mann ist, der vor Jahrzehnten ihre - mehr als temperamentvolle und 
immer noch rachedurstige - Cousine Violetta sitzengelassen hat? Schier unglaublich findet
 sie auch, dass männliche Zeitgenossen wie Fietje Tiensch und sogar ihr Enkel Felix das 
Handarbeiten für sich entdeckt haben und mit ihr zusammen an einem Charity-Event
 zugunsten der Seenotrettung teilnehmen wollen.
 Sogar die Polizeistation wird kräftig durchgerüttelt. Erst muss Mamma Carlottas Schwiegersohn mit seinen Mitarbeitern in ein Behelfsquartier umziehen und dann machen 
heftige Frühlingsgefühle die Runde. Hier wird dringend Nervennahrung benötigt.
 Naturalmente stärkt und verwöhnt Mamma Carlotta all ihre Lieben wieder mit italienischen Leckereien: Espressi, Grappa,
 Rotwein inklusive. So lösen sich die verzwickten Mordfälle doch fast von alleine.

Das Video ist kostenfrei und für alle auf abrufbar unter https://www.youtube.com/watch?v=w-GEEGCDdGE&feature=youtu.be

Autorinnenportrait: © Angéla Vicedomini
Buchcover: © Piper Verlag

 

Doppelpack online

Lesungen für Zuhause
Literarische Mittagspause digital

Die Literarische Mittagspause wird, so lange sie nicht wie üblich in der Bibliothek stattfinden kann, aufgezeichnet und kommt als Video zu Ihnen nach Hause - leider ohne Suppe.

Den Anfang macht Michael Meyer-Spinner, der aus dem Buch "Boys Don't Cry" von Jack Urwin liest. Männer weinen nicht. Sollten sie aber, denn sie haben allen Grund dazu: Starre Männlichkeitsbilder beherrschen noch immer die Identifikationsangebote - sei es in Erziehung, Beruf, Werbung oder Mainstream-Medien. Stark, unbesiegbar, wild und immer auf der Gewinnerspur sollen Männer sein, ob sie wollen oder nicht. Jack Urwin hat genug davon. Es reicht ihm nicht, dass der starke Mann heute auch mal weinen oder Elternzeit nehmen darf, sondern er fragt, warum Männer überhaupt stark sein müssen. Warum messen wir Menschen noch immer an Stereotypen, wo es uns ohne doch viel besser ginge?

Isabel Widera liest aus dem Thriller "Cryptos" von Ursula Poznanski. Darin erzählt die Bestseller-Autorin von einer Wirklichkeit, in der das Klimasystem bereits gekippt ist, und für die meisten Menschen nur die Flucht ins Virtuelle bleibt. Kerrybrook ist Janas virtuelle Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann. Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln…

Die Videos sind abrufbar unter https://www.osnabrueck.de/stadtbibliothek/veranstaltungen/literarische-mittagspause/

 

Impressum

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