Newsletter Stadtbibliothek Osnabrück

Nr. 1 / 2021

Stadtbibliothek aktuell

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bibliotheken in Niedersachen dürfen - so der aktuelle Stand - nun endlich wieder ihre Tore für Sie öffnen. Wir freuen uns sehr, dass wir wieder vor Ort und persönlich für Sie da sein können und möchten Sie ganz herzlich einladen, bei uns zu stöbern und sich mit Lesefutter für den Frühling einzudecken. Leider dürfen Sie sich noch nicht zum Lesen oder im Rahmen von Veranstaltungen bei uns aufhalten - aber auch dies wird irgendwann wieder möglich sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Ostertage.

Ihre

Martina Dannert
Bibliotheksleitung

Neues aus der Bibliothek

 

Lust auf Leseförderung?
Wir suchen Ehrenamtliche

Das Leseförderprojekt "Ausgefuchst - clevere Kids und coole Bücher" sucht für das Schuljahr 2021/2022 noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Initiiert durch die Stadtbibliothek Osnabrück und gefördert durch die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, startete das Projekt 2018 in die erste Runde. Nun soll es nach Homeschooling und Lockdown im nächsten Schuljahr in den 2. Klassen der Stüveschule und der Rosenplatzschule weitergehen.

Wer Lust hat, sich für die Leseförderung zu engagieren und seine Begeisterung für Sprache und Literatur spielerisch und kreativ an Kinder im Grundschulalter weiterzugeben, ist bei "Ausgefuchst" genau richtig. Die notwendigen Konzepte und Kompetenzen werden vorab durch Mitarbeitende der Stadtbibliothek in einer Fortbildungsreihe vermittelt. Die Fortbildungen werden im Zeitraum vom 26. April bis zum 7. Mai 2021 in digitaler Form stattfinden und sind in verschiedene Module unterteilt. Die Module umfassen Veranstaltungen zum lebendigen Vorlesen, bildgestützten Erzählen und zum Schaffen von Gesprächsanlässen über Gelesenes, sowie zu zahlreichen Konzepten rund um die Leseförderung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nach den Sommerferien dürfen die Ehrenamtlichen dann selbst aktiv werden und in Kleingruppen über ein Schuljahr hinweg eine feste Klasse in einer wöchentlichen Schulstunde begleiten, begeistern und fördern. Besonders interessant ist das Projekt auch für Studierende im Fach Lehramt, die in diesem Rahmen Erfahrungen in der Leseförderung im Grundschulbereich sammeln können.

Wer sich engagieren möchte, kann sich bis Mitte April bei Lucie Kleiner, Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, unter Tel. 0541/323 3465 oder Email: kleiner@osnabrueck.de melden.
 

 

 

 

 

Schauen Sie doch mal in unserer Musikabteilung vorbei
"Frühling lässt sein blaues Band…"

Eigentlich warten wir doch alle darauf, dass es endlich richtig Frühling wird. Die Tage werden wieder deutlich länger. Die ersten warmen Sonnenstrahlen, Frühjahrsblumen und Vogelgezwitscher entschädigen für so manch kalten, schneereichen Wintertag in letzter Zeit und locken zu Spaziergängen sowie zu Balkon- und Gartenarbeit ins Freie. Das Ende des Winters ist in Sicht.

Gut, dass es dazu auch die passende Musik gibt, die aufmuntert und positive Gefühle weckt. Zum Thema "Frühling" bietet die Musikabteilung der Stadtbibliothek Osnabrück daher Noten und Musik-CDs an, die das Warten auf diese schöne Jahreszeit verkürzen können. Von der Volksliedersammlung über klassisches Liedgut bis zu Beethovens "Frühlingssonate" - es ist für beinahe jeden Geschmack etwas dabei. Nutzen wir diese Zeit also zum Singen, Musizieren oder Musikhören.

 

 

 

Das wünschen sich die Jugendlichen in Osnabrück
Ergebnisse der Online-Befragung zur Grünen Jugendbibliothek


Fast 600 Jugendliche aus Osnabrück haben sich an einer Online-Umfrage der Stadtbibliothek Osnabrück beteiligt. Ziel war es, möglichst viele Wünsche und Ideen für das Projekt "Library for Future - Grüne Jugendbibliothek" zu sammeln. In einem Tiny House soll eine Jugendbibliothek entstehen, in der sich alles um die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz dreht.

Man könnte es vielleicht so zusammenfassen: Gesucht wird ein Ort zum Arbeiten und Entspannen. Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen wünscht sich einen Ort, an dem gearbeitet werden kann, der gleichzeitig aber auch zum Verweilen einlädt. Auf die Frage, welche Begriffe auf die künftige Minibibliothek am ehesten zutreffen sollten, lagen "gemütlich" (82%), "inspirierend" (39%) und "ruhig" (36%) vorn. Die Jugendbibliothek soll ein Ort für Kreativität sein, immer Neues zu entdecken bieten und zum Entspannen einladen. 57% der Befragten wünschen sich, dass die Bibliothek ihren Standort wechseln und so verschiedene Stadtteile erreichen kann.

Auch zur Ausstattung der kleinen Bibliothek wurden die Jugendlichen befragt: WLAN ist der Zielgruppe wichtig, es muss für immerhin 74% der Befragten unbedingt vorhanden sein. Noch davor aber liegen Bücher - diese dürfen sogar für 78% der Befragten in der neuen Minibibliothek auf keinen Fall fehlen. Aktuell soll der Medienbestand sein und vielfältig, speziell Mangas haben eine große Fangemeinde.

Das Veranstaltungsprogramm darf gern Kunst und Kultur beinhalten (43%), ebenso wie Vorträge und Diskussionen zum Thema Umweltschutz (41%). Mit deutlichem Abstand am häufigsten werden aber Workshops zum Selbermachen, zum Beispiel zum Upcycling, gewünscht (68%).

Nun geht es darum, diese Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen: den Bau des "Tiny House" zu beauftragen, Medien und Möbel auszuwählen und am Programm zu arbeiten. Die Grüne Jugendbibliothek wird von der Kulturstiftung des Bundes in ihrem Fonds "hochdrei - Stadtbibliotheken verändern" gefördert.

Mehr zu den Umfrage-Ergebnissen finden Sie in unserem Blog

 

 

Personal



Auch für uns eine neue Erfahrung...

Lieferdienst

Um Sie auch während unserer unfreiwilligen Schließzeiten weiterhin mit neuen Büchern versorgen zu können, hatten wir einen Lieferdienst für das ganze Stadtgebiet eingerichtet. Nun, da wir wieder öffnen dürfen, ist es auch Zeit, ein wenig Bilanz zu ziehen:


18 Wochen lang brachten wir Medien mit einem Elektroauto, per Fahrrad und auch zu Fuß zu Ihnen nach Hause. Insgesamt 4.000 Kilometer legten wir dabei etwa zurück. Rund 25.000 Medien wurden für Sie aus den Regalen gesucht, verbucht, verpackt und geliefert. Die vielen, oft süßen, Aufmerksamkeiten, die Sie uns zum Dank zukommen ließen, konnten wir schon gar nicht mehr zählen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Sie.

Hier berichten zwei Kolleginnen von ganz besonders schönen Begebenheiten:


Sonja aus dem Moore: "Durch das Ausliefern der Bücher mit dem Fahrrad tue ich nicht nur etwas für die Umwelt und meine Gesundheit, ich lerne ganz nebenbei auch noch
Straßennamen und die nähere Umgebung von Osnabrück kennen."

 

 

 

Annette Wasmund: "Am Anfang des neuen Jahres brachte ich einem Leser seine Bestellung. Er empfing mich mit einer Wunderkerze, gab mir auch eine, die ich gleich entzündete und so standen wir uns draußen gegenüber und lächelten uns mit den Augen an, bis die Wunderkerzen ausgegangen sind. Das fand ich nett und berührend."

 
 

Medientipps

 

Unser Auszubildende Jurrien van der Werff empfiehlt
Fremdsprachen: Russisch ist bunt

Die russischsprachige Gegenwartsliteratur ist bunt und thematisch sehr vielfältig, was sich auch in unserem Bestand widerspiegelt. In den vergangenen Monaten haben wir verschiedene Romane auf Russisch erworben, von denen hier drei Titel kurz vorgestellt werden sollen:

Der Roman Noč´ (ночь, Russisch Lit 00 Mart) von Viktor Martinovič ist eine Dystopie. In der Abhandlung herrscht im Minsk der Zukunft immer Nacht. Anhand des Schicksals der Hauptperson, eines Buchliebhabers, werden Fragen von Macht und Ohnmacht des Individuums in der Gesellschaft verhandelt.

Der Roman Čarli (Чарли, Russisch Lit 00 Bess) von Aleksandr Bessonov dagegen widmet sich auf humorvolle Art und Weise den großen und kleinen Fragen des Lebens und der Liebe. In kurzen Kapiteln bringt er seine Leserschaft zum Schmunzeln, ohne dabei die großen Fragen des Lebens aus den Augen zu verlieren.

Ganz anders ist der Roman Ja ne umeju plakat´ (Я не умею плакать Russisch Lit 10 Guti) von Aleksandr Gutin. Er beleuchtet politische, soziale und gesellschaftliche Entwicklungen von der späten Sowjetunion bis ins gegenwärtige Russland und spart dabei seine eigene Familiengeschichte nicht aus.

 

 


Einsteigen, Motor an und los geht's!

Vanlife

Unterm Sternenhimmel schlafen und morgens am Strand frühstücken. So einfach ist es dann aber doch nicht mit der Mini-Wohnung auf vier Rädern. Man kann einen Camper mieten oder selbst ausbauen, als individuellen Kurzurlaub nutzen oder den festen Wohnsitz ganz aufgeben und nur noch im Van oder Wohnmobil wohnen. Für unvergessliche Urlaubstage und Abenteuer in der freien Natur sind jedoch einige Vorbereitungen nötig. Die folgende Titelliste hilft Ihnen dabei.

Die Titel befinden sich im Sortiment der Stadtbibliothek. Entliehene Titel reservieren wir gern für Sie. Für Rückfragen stehen wir unter der Telefonnummer 0541 323-2007 zur Verfügung.

Bartlett, Ed: Vanlife
Standort: Cdn 01 Bar


Gareis, Fredy: Vier Räder, Küche, Bad
Standort: Cfk 04 Gar

Hediger, Iwan: Zwei Pfannen on the road
Standort: Xeo 29 Hed

Hennemann, Michael: Das große Wohnmobil-Handbuch
Standort: Wkm 04 Hen

Höh, Rainer: Wohnmobil-Handbuch
Standort: Wkm 04 Höh

Hume, Daniel: Die Kunst, Feuer zu machen
Standort: Cdn 00 Hum

Klug, Susanne: Abenteuer Küche
Standort: Xeo 29 Klu

Leonhard, Brendan: Draußen unterwegs
Standort: Cdn 00 Leo

Lerchenmüller, Jessica: Van Life Kitchen
Standort: Xeo 29 Ler

Lex, Viola: Das Camping-Kochbuch
Standort: Xeo 29 Lex

Morton, Kathleen: Vanlife diaries
Standort: Cdn 01 Mor

Naylor, Chris: Go wild
Standort: Cdn 00 Nay

Speckmann, Isabel: Die 500 besten Camper-Hacks, die du kennen musst
Standort: Cdn 00 Spe

Westenhöfer, Armin: Trick 17 - Camping & Outdoor
Standort: Cdn 00 Wes

Bei den Reiseführern finden Sie zu vielen Ländern Titel aus der "Womo-Reihe", z.B. "Mit dem Wohnmobil in die Auvergne" oder "Mit dem Wohnmobil nach Rügen und Usedom".

 

Veranstaltungen



Donnerstag, 6. Mai, 16 Uhr - 17.30 Uhr, Online-Veranstaltung


Tipps für den Umgang mit Fake News, Verschwörungstheorien und Satire

Fake News erkennen

Fake News, zu Deutsch Falschmeldungen, gab es schon lange vor dem Internet. In Zeitungen nannte man sie "Zeitungsenten". Im Zeitalter des Internets verbreiten sich Falschmeldungen leichter und schneller durch die sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Twitter. Fake News erreichen dadurch viel mehr Menschen.

Die Bibliothekarin Isabel Widera erklärt, was Fake News sind, wie sie erkannt werden und was der Unterschied zwischen Verschwörungstheorien, Fake News und Satire-Meldungen ist. Fake News zu erkennen wird mithilfe eines Spiels geübt.

Die Veranstaltung findet online über die Software Microsoft Teams statt. Zur Teilnahme wird ein Computer oder Tablet, jeweils mit Headset oder Lautsprechern, benötigt. Ein Microsoft Konto muss vorhanden sein. Eine Anleitung zur Teilnahme wird nach Anmeldung als E-Mail verschickt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 3. Mai unter 0541 / 323 2007 oder widera@osnabrueck.de wird gebeten.  


 

Impressum

Die Europäische Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft trat, soll die Verarbeitung persönlicher Daten transparenter und sicherer machen.
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