Nr.1 / 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

dass jedem Anfang ein besonderer Zauber innewohnt, hat Hermann Hesse gespürt und aufgeschrieben. Wir erfahren dies selber an jedem Jahreswechsel, wenn sich ein neues Jahr vor uns aufblättert...
Für 2014 wünschen wir Ihnen, dass es für Sie viel Schönes und Entdeckenswertes bereit hält – natürlich auch in der Welt der Literatur.

 

Mit den besten Grüßen
Ihre
Beatrice le Coutre-Bick
Geschäftsführung und Projektleitung
und
Angelika Pues-Panagiotakis
Sekretariat

Veranstaltungen

Donnerstag, 23. Januar, 19 Uhr
Rathaus Osnabrück, Ratssitzungssaal

Günter Grass liest in Osnabrück

Anlässlich der Ausstellung „Günter Grass: Von Ratten, Unken, Eulen, Hunden - Graphiken aus drei Jahrzehnten", die bis 8. Februar im Kunstquartier gezeigt wird, liest Günter Grass am Donnerstag, den 23. Januar, um 19 Uhr im Ratssitzungssaal des Osnabrücker Rathauses aus „Hundejahre“.

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Nach der Lesung führt Günter Grass ein Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Volker Neuhaus. Neuhaus ist „der“ Grass-Kenner in Deutschland, er hat die Grass-Gesamtausgabe herausgegeben und mehrere Grass-Biografien verfasst.

Nach der Veranstaltung steht Interessierten die Tür zu einem Besuch der Ausstellung im Kunstquartier in der Bierstraße 33 offen.


  © Hans Grunert

Günter Grass hat von Anfang an in Wellen und Phasen gearbeitet. So gingen der Danziger Trilogie von der „Blechtrommel“ (1959) bis zu den „Hundejahren“ (1963) viele Jahre der Bildhauerei und des Zeichnens voran. Es folgten zwei Jahre geradezu manischen Zeichnens, in denen einige hundert kleinformatige Tuschzeichnungen sowie Ätz- und Kaltnadelradierungen entstanden, überwiegend mit Motiven aus „Hundejahre“. Zum 50-jährigen Jubiläum des Erscheinens des Romans präsentiert der Steidl Verlag nun eine dreibändige opulente Sonderausgabe, die frühere und aktuelle Arbeiten des Nobelpreisträgers zu seinem Thema vereint.

Veranstalter der Lesung sind das Literaturbüro Westniedersachsen in Kooperation mit dem BBK - Bund Bildender Künstler, der Buchhandlung zur Heide und Römhild & Neuhaus GbR

Ausstellung der Graphiken bis 8. Februar, Kunstquartier, Bierstr. 33


Donnerstag, 20.Februar, 19.30 Uhr
Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3-5

Literaturwerkstatt: „Hörspiel schreiben“ mit Jan Decker

Durch Audio-Books und neue Verbreitungsformen (z. B. Internet-Download) ist das Hörspiel nach langer Funkstille wieder ins Gespräch gekommen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die Produktionsmöglichkeiten markant verschoben haben. Waren bis vor zwei Jahrzehnten nur Rundfunksender selbst in der Lage, die kostenaufwändigen Hörspiele in ihren Studios
herzustellen, hat sich durch die digitalen Techniken alles verändert. Heute ist es ganz selbstverständlich, dass qualitativ ebenbürtige Hörspiele am heimischen PC produziert werden, mit einem Minimum an Produktionskosten.
Die ARD-Rundfunksender scheuen sich längst nicht mehr, Eigenproduktionen einzukaufen. Gute Zeiten für Tüftler und Klangforscher.
In dieser Literaturwerkstatt geht es zunächst um die (oftmals unterschätzte) Vorform des Hörspiels: Das Hörspielmanuskript. Wie schreibt man ein gelungenes Hörspielmanuskript? Und wie wird das Hörspielmanuskript in Zusammenarbeit mit einer Redakteurin oder einem Redakteur zum sendereifen Hörspiel gemacht? Das möchte Jan Decker anhand einiger Fallbeispiele aus der eigenen Hörspielwerkstatt erfahrbar machen.
Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Autor, Dramatiker, Essayist, Literaturwissenschaftler; zahlreiche Hörspiele und Features, zuletzt "Morgenland und Abendland" (Deutschlandradio Kultur 2013);  Dozententätigkeit an der Universität Osnabrück, Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.


Veranstaltung in der Reihe „LiteraturWerkstatt“ in Kooperation mit der vhs Osnabrück
Eintritt: 7.- Euro / ermäßigt 5.- Euro
Kartenreservierung: vhs Tel. 0541/323-22 43 oder 323-46 94 

 

Donnerstag, 7. März, 20 Uhr
Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3-5

Clara Schumann - Virtuosin
Eine literarisch-musikalische Porträt-Collage mit Kiyomi Kudo-Helms (Klavier) und Regina Neumann (Rezitation)

Die beiden Künstlerinnen skizzieren das Bild der frühen Starpianistin Clara Schumann.
Sie gehen auf die teils glückliche, teils problematische Ehe mit Robert Schumann ein, die tragisch endet, als er 1856 in einer Nervenheilanstalt stirbt. Und sie gehen auch der Frage nach, ob Clara Schumann möglicherweise eine Affäre mit Johannes Brahms hatte.
Fest steht: Clara Schmann wurde bis zuletzt als Klaviervirtuosin gefeiert, aber auch mit Etiketten versehen wie "rücksichtslos" und "kaltherzig gegen den Gatten und die eigenen Kinder".
Diese Frau, zerrissen zwischen Familie und Selbstbestimmung, ist nicht nur historisch interessant, sondern auch heute noch hochaktuell.

Eintritt: 13.- Euro / ermäßigt 11.- Euro
Kartenreservierung: Literaturbüro Westniedersachsen Tel. 0541/202 79 08

Der Osnabrücker Club Soroptimist International veranstaltet eine Benefizvorstellung zu Gunsten des Frauenhauses Osnabrück e.V.

 

Literaturbüro Westniedersachsen

Am Ledenhof 3 - 5
49074 Osnabrück
Tel.: 0541 / 2 86 92
Fax: 0541 / 3 23 - 43 33