Newsletter Literaturbüro Westniedersachsen
Nr.2 / 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine mit Leidenschaft schreibende Eremitin, Lessings Klassiker "Nathan der Weise" als beeindruckendes Figurentheater, die "Überlebenslyrik" einer Dichtergruppe der Osnabrücker Partnerstadt Haarlem: Literatur hat viele Gesichter.
Lassen Sie sich überraschen - und begeistern!

Wir freuen uns auf Sie
Ihre

Beatrice le Coutre-Bick, Geschäftsführerin Literaturbüro Westniedersachsen
Angelika Pues-Panagiotakis, Sekretariat

Veranstaltungsprogramm

Donnerstag, 7. März 2019, 19.00 Uhr
Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3-5

Ganz weit draußen
Lesung und Gespräch mit der Eremitin und Autorin Maria Anna Leenen

Endlich einmal Ruhe haben, Aufatmen, Natur und Stille genießen - danach sehnen sich viele Menschen, die im Alltag von Stress und Terminen durch den Tag gehetzt werden. Für Maria Anna Leenen sind Natur und Stille ihr Alltag. Die Einsiedlerin lebt seit 25 Jahren in der Klause St. Anna inmitten von Wäldern und Ackerflächen, weit weg von den nächsten Dörfern im Norden des Landkreises Osnabrück. Aber die Ruhe und die Zurückgezogenheit sind nicht nur Idylle. Sie lösen intensive Prozesse aus, die das Menschsein in einem anderen Licht erscheinen lassen. Maria Anna Leenen verarbeitet seit vielen Jahren ihre Lebenserfahrungen in Büchern. Ihr Roman "Ganz weit draußen" schildert dies am Beispiel zweier Frauen, die sehr unterschiedlich sind. Aber in beiden Frauen hat Leenen autobiografische Anteile versteckt, die den entscheidenden Prozess ihres Lebens aufleuchten lassen. Zudem gibt Maria Anna Leenen einen Ausblick auf ihr neues Buch über das Zusammenleben mit ihren Zwergziegen.

Eine Lesung im Rahmen der Reihe "LiteraturWerkstatt" mit der VHS Osnabrück.
Foto: Peter Reinke

Eintritt: 7,- €/ erm. 5,- €
Kartenvorverkauf bei der Volkshochschule, Tel. 0541/ 323-2243


Samstag, 9.März 2019, 19.30 Uhr
Hof Wamhof, Im Freudental 1c, 49143 Bissendorf-Schledehausen

Lessings "Nathan der Weise"
Eine Aufführung des Figurentheaters "Diwan Theater Osnabrück"

Lessings eindrucksvoller Stoff über Toleranz und Menschlichkeit hat nach über 200 Jahren nicht das Geringste an Aktualität und Dringlichkeit verloren, sondern fordert in Zeiten der Globalisierung eine unausweichliche Auseinandersetzung. Den Klassiker "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing mit dem großen Thema Toleranz zwischen den Religionen als Einpersonenstück mit Handpuppen umzusetzen, ist Herausforderung und Anspruch zugleich. Die Mobile Bühne "Diwan Theater" führt das dramatische Gedicht mit Originaltexten auf und bringt es durch seine moderne Sichtweise und unbeschwerte Inszenierung jungen und älteren Zuschauern nahe. Rolf Hector konzentriert das Original in seiner Version dabei auf starke zwei Stunden. Die Akteure, Figuren mit detailliert verarbeiteten lebensgroßen Köpfen, verkörpern die individuellen Charaktere des Stücks und treten in Interaktion mit dem Spieler.

Veranstalter: Muk Wamhof-Kultur, Literaturbüro Westniedersachsen, Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück
Foto: frei

Eintritt: Vorverkauf 12,- €/ Abendkasse 15,- €
Kartenvorverkauf unter www.deinticket.de,
Druck&Papier Art, Lotter Str. 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0541/ 29285
und Dorfladen, Bergstr. 17, Schledehausen


Samstag, 16. März 2019, 12.00 Uhr
Altstädter Bücherstuben, Bierstraße 37 

Lyrik zum Überleben
"Haarlemse Dichtlijn" zu Gast in Osnabrück 

Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus trägt eine Gruppe von Dichtern aus Osnabrücks niederländischer Partnerstadt Haarlem eigene Gedichte vor, die auch in der deutschen Übersetzung gelesen werden. "Haarlemse Dichtlijn" ist eine Stiftung mit dem Ziel, das Interesse an Poesie zu fördern. So organisiert sie zum Beispiel das jährliche Poesiefestival in Haarlem, an dem mehr als 100 Dichter beteiligt sind. Speziell für die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" reist die Dichtergruppe nach Osnabrück.
Begleitet werden sie von der Singer-Songwriterin Yvonne Weijers, die auch deutsche Lieder mitbringt. Anschließend an die Lesung besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen den Rassismus 2019" statt.

Veranstalter: Haarlemse Dichtlijn, Städtepartnerschaftsbüro, Literaturbüro Westniedersachsen, Altstädter Bücherstuben
Foto: frei

Eintritt: frei


Montag, 25. März 2019, 19.30 Uhr
Steinwerk St. Katharinen, An der Katharinenkirche 8

Jüdische Märchen und Legenden von Pinchas Sadeh
mit Paula Quast (Rezitation) und Henry Altmann (musikalische Begleitung)

Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnet jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients. Auch mit diesem Programm haben Paula Quast und Henry Altmann erneut etwas Besonderes erschaffen. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme und der klaren, akzentuierten Sprechweise zieht Paula Quast Jung und Alt in ihren Bann, Henry Altmanns musikalische Virtuosität und Einfallsreichtum gestalten farbenreiche Klangteppiche, die den Worten Flügel verleihen. Ob gespannte Erwartung, befreites Schmunzeln oder begeistertes Staunen - alles ist möglich und erwünscht.

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Literaturbüro Westniedersachsen und Kirchengemeinde St. Katharinen

Eintritt: 15,- €/ Mitglieder erm.13,- € ,
Kartenvorverkauf ab dem 1. März in der Buchhandlung zur Heide, Osterberger Reihe 2-8 Tel. 0541/ 35088-0


Montag, 25. März 2019, 19.30 Uhr
Friedenssaal, Rathaus

In der Reihe
"Erfahren, woher wir kommen":
Grundschriften der europäischen Kultur

Vergil: Aeneis
Mit Klaus Schreiber (Lesung) und Hanjo Kesting (Kommentierung)

Der Fall Trojas, die Irrfahrten des Aeneas, seine Reise in die Unterwelt, der Lockruf, der ihn nach Rom führt, die Schlacht gegen Turnus - in seiner "Aeneis" schuf Vergil unvergängliche Bilder und Szenen der Vor- und Frühgeschichte Roms. Das Werk gipfelt in der Liebesgeschichte von Dido und Aeneas, deren Entzweiung die Feindschaft zwischen Rom und Karthago vorausnimmt. Vergils Epos entstand in den ersten Jahren des Römischen Imperiums zu Ehren des Kaisers Augustus. Es war von unermesslichem Einfluss auf die europäische Literatur, ablesbar an Vergils Auftritt in Dantes "Göttlicher Komödie".

Veranstalter: Literaturbüro Westniedersachsen mit Unterstützung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung

Eintritt: 10,- €/ erm. 7,- €,
Kartenvorverkauf bei der Tourist-Information, Bierstraße, Tel. 0541/ 323-2202


Freitag, 29. März 2019, 20.00 Uhr
Unikeller, Neuer Graben 29, Osnabrück (Schloss)

Wenn die beste Freundin "Facebook" heißt …
Premierenlesung in der "Lese-Rampe mit Laander Karuso

In der Osnabrücker Literaturszene ist der 1986 geborene Laander Karuso ein Neuzugang, aber kein literarischer Newcomer. Seine Bühnenkarriere startete er in Magdeburg als Poetry Slammer. Mit Erfolg und zahlreichen Auszeichnungen:
Er gewann 2014 die Sachsen-Anhaltiner "Landesmeisterschaft im Song Slam" und wurde in einem landesweiten Wettbewerb "Vizemeister im Poetry Slam", 2015 dann "Poetry Slam Stadtmeister" von Magdeburg. Eine Auswahl seiner Slam-Texte erschien 2016 unter dem Titel "Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden" im Independent-Verlag Periplaneta. Im selben Jahr veröffentlichte Karuso beim Label frogrocks sein Debütalbum "Come on, Koschka!". Mit "Hoelderlin" legt Laander Karuso seinen ersten Roman vor. "Es handelt sich", so der Autor, "um eine Hommage an Hölderlins ‚Hyperion´, welchen ich versucht habe, in die Neuzeit zu katapultieren. Ich wollte einen Protagonisten erschaffen, der sich mit modernen Problemen konfrontiert sieht und sich aufgrund erlittener Schicksalsschläge in die innere Emigration begibt und sich von dort aus mittels bitterbösen Humors Katharsis verschafft."

Foto: frei

Eintritt: freiwillig (Pay After) 


Und noch ein Tipp:

21. bis 24. März 2019
Halle 5, K112, Leipziger Buchmesse


Die niedersächsischen Literaturhäuser auf der Leipziger Buchmesse

Literaturvermittlung und Schriftstellerförderung liegen in Niedersachsen seit vielen Jahren in der Hand von sechs Adressen: Literatur-Programme in vielfältigen Formaten, Stipendien und Poetikvorlesungen, Ausstellungen, Beratung und vieles mehr bieten die Literaturhäuser und Literaturzentren in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück. Seit 2005 stellen wir auf der Leipziger Buchmesse unsere Institutionen und Programme vor und schaffen gleichzeitig Raum für Treffen, Gespräche und Interviews. In diesem Jahr präsentieren wir in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Fernsehjournalismus der Hochschule Hannover - und dank der Förderung des Landes - Film-Portraits von Autoren und Orten im "Literaturland Niedersachsen".


 

 

 

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49074 Osnabrück
Tel.: 0541 / 2 86 92
Fax: 0541 / 3 23 - 43 33