Newsletter Literaturbüro Westniedersachsen
Nr.2 / 2020

Sehr geehrter Herr Beckmann,

seit jeher ist der März, nach der dunklen und kalten Winterzeit, eine Zeit, die als Vorbotin der lang ersehnten warmen und hellen Monate neue Aktivitäten in Gang setzt.
Wir möchten mit unserem Frühjahrsprogramm Ideen säen, deren Früchte jeder von Ihnen, liebe Literaturinteressierte, ganz individuell ernten wird. Holen Sie sich Inspiration für Lektüre oder leisten Sie sich am 21. März einfach einmal einen Tag des kreativen Umgangs mit Sprache mit dem österreichischen Autor und „Sprachjongleur“ Michael Stavarič, der am 20. März im Renaissancesaal Ledenhof seinen brandaktuell erschienenen Roman „Fremdes Licht“ vorstellt.
Wir freuen uns auf Sie.
 
Ihre
Beatrice le Coutre-Bick, Geschäftsführerin Literaturbüro Westniedersachsen
Angelika Pues-Panagiotakis, Sekretariat

Veranstaltungsprogramm

Samstag, 7. März 2020, 13.00 Uhr
Altstädter Bücherstuben, Bierstr. 37


Lyrik zum Überleben
Dichtergruppe „Haarlemse Dichtlijn“ zu Gast in Osnabrück

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus trägt auf Einladung des Städtepartnerschaftsbüros und des Literaturbüros Westniedersachsen eine Gruppe von Dichtern aus Osnabrücks niederländischer Partnerstadt Haarlem in den Altstädter Bücherstuben, Bierstraße 37, eigene Gedichte vor, die auch in der deutschen Übersetzung gelesen werden. Die Texte beziehen Stellung gegen Rassismus und stehen für Toleranz und ein friedvolles Miteinander.
Das Duo „Stuifzand“ mit Marten Janse und dem Gitarristen/Komponisten Jan Rooijmans präsentiert eigene Songs.
„Haarlemse Dichtlijn“ ist eine Stiftung mit dem Ziel, das Interesse an Poesie zu fördern. So organisiert sie das jährliche Poesiefestival in Haarlem, an dem mehr als 100 Dichter beteiligt sind.
Anschließend an die Lesung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Haarlemer Dichtern.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen den Rassismus 2020“ statt.

Foto: frei, Janna Kamphof

Eintritt: frei

 

Montag,16. März 2020, 19.30 Uhr
Friedenssaal, Rathaus Osnabrück

Im Rahmen der Reihe „Erfahren, woher wir kommen“

Miguel de Cervantes: Don Quijote
Barbara Nüsse (Lesung) und Hanjo Kesting (Kommentierung)

„Don Quijote von der Mancha“ von Miguel de Cervantes ist das berühmteste Buch der spanischen Literatur und ein Grundbuch der europäischen Überlieferung. Ursprünglich als Parodie zeitgenössischer Ritterromane angelegt, schuf Cervantes in dem zweiteiligen Werk – dessen erster Teil 1605, vor vierhundertfünfzehn Jahren erschien – ein poetisches Universum, bevölkert mit unvergesslichen Gestalten. Der Titelheld gehört zu den quasi-mythologischen Figuren, die ein Eigenleben führen, losgelöst von der dichterischen Phantasie, die ihn einst hervorgebracht hat. Es ist ein unauslesbares Buch, an das nur Annäherungen möglich sind, Ursprung und Summe der modernen Romankunst.

Mit freundlicher Unterstützung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung

Foto: frei, Literaturbüro Westniedersachsen

Karten: 10,- € / erm. 7,- €
Kartenvorverkauf bei der Tourist-Information, Bierstraße 22, Tel.: 0541 / 323-2202

 

Freitag, 20. März 2020, 19.00 Uhr
Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3-5

„Fremdes Licht“ - als Grönland und die Erde noch heil waren...
Im Rahmen der Reihe "Literatur Werkstatt" stellt Michael Stavarič (Wien) seinen aktuellen Roman vor

Elaine Duval stürzt an einem unbekannten Ort ab und findet sich unversehens in einer eisigen, unwirtlichen Umgebung wieder. Nach und nach kehrt die Erinnerung zurück, und sie begreift, was passiert ist: Dass ihr Großvater einst bei den Inuit in Grönland lebte und er sie mit dem Überleben in Eis und Schnee vertraut gemacht hat. Dass sie zuletzt für einen Konzern im Schweizer Ort Winterthur tätig war und sie sich als Genforscherin mit der Rekonstruktion von Leben beschäftigte. Dass die Erde während eines Kometeneinschlages zugrunde ging und sie zuvor in einem heillosen Durcheinander ein interstellares Schiff bestieg. Dass die letzten Überlebenden der Menschheit zu einem „erdähnlichen“ Planeten aufbrachen. Doch muss etwas Gravierendes während dieses Fluges geschehen sein; sie ist nunmehr allein mit einer umfangreichen Vergangenheit und einer unmöglich scheinenden Zukunft.
Michael Stavarič, geb. 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Für seine Werke erhielt der Meister des Absurden und der Ironie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u.a. den Adelbert von Chamisso-Preis. Stavarič hatte zahlreiche Lehraufträge an internationalen Hochschulen, u.a. die Stefan Zweig Poetikdozentur an der Universität Salzburg, Literaturseminare an den Universitäten Bamberg, Wien, München und Rutgers New York.

Kooperation mit der VHS Osnabrück

Foto: frei, Buchcover

Eintritt: 7,- € / erm. 5,- €
Anmeldung bei der Volkshochschule, Tel.: 0541 / 323-2243

 

Samstag, 21. März 2020, 10.00 bis 17.00 Uhr
Haus der Volkshochschule, Bergstr. 8

Kreativ Geschichten erzählen
Schreibworkshop mit dem Autor Michael Stavarič, Wien

Das literarische Arbeiten ist neben einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem gewählten Thema stets auch eine sprachliche Annäherung an dieses. Es geht beim Schreiben nicht nur darum, was für Geschichten erzählt werden, sondern wie sie erzählt werden können. In diesem Sinne beschäftigt sich der Autor Michael Stavarič als kreativer Sprachkünstler in diesem Workshop neben den inhaltlichen Komponenten auch mit formalen Möglichkeiten des Erzählens. Hierzu wird es diverse, spielerische Übungen und viel Raum für Diskussion und Präsentation der entstandenen Texte geben.

Foto: frei, Yves Noir

Gebühr: 70,- € / erm. 46,- €.
Anmeldung bei der Volkshochschule, Tel.: 0541 / 323-2243

 

Freitag, 27. März 2020, 20.00 Uhr
Unikeller, Neuer Graben 29 

Lese-Rampe: Literarische Spaziergänge durch Paris
Ein literarischer Streifzug durch Paris mit Judith N. Klein

Ein Forschungsauftrag zum Thema „Exil der Dreißigerjahre“ führt die Literaturwissenschaftlerin Judith N. Klein nach Paris. Die Autorin bezieht einen „Hochsitz im Hinterhaus“, vor und unter sich die typische Pariser Dachlandschaft, ein „Abenteuer für die Augen, Himmel mit rosa-violett betupften Wölkchen“. Während ihres Aufenthaltes unternimmt sie Spaziergänge und Wanderungen durch Paris, besucht weltbekannte Wahrzeichen wie Sacré Coeur und das Centre Pompidou, erkundet Gassen, verborgene Gärten und Plätze abseits der Touristenströme. Sie hält Begegnungen fest, notiert Gespräche und Beobachtungen. Aus dem gesammelten Material entsteht ihr Reiseessay „Paris, Exil. Mehr Wandern als Wohnen“ (edition karo), aus dem sie lesen wird.
Judith N. Klein war Hochschulassistentin im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück, hat sich dort habilitiert, lehrte in Kassel und Orléans. Sie arbeitet als Übersetzerin und verfasst Essays, Erzählungen, Rundfunktexte.

Moderation: Dr. Harald Keller.

„Die Lese-Rampe“ findet statt in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachen und wird unterstützt von der Kulturkneipe „Unikeller“ und dem Studentenwerk Osnabrück.

Eintritt: frei (um Spenden wird gebeten)

 

Donnerstag, 16. April 2020, 19.00 Uhr
Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3 – 5

Wahr oder unwahr?
Im Rahmen der Reihe „LiteraturWerkstatt“
Mystisches aus der Schreibwerkstatt

Wer hat das noch nicht erlebt? Es ereignet sich etwas völlig Unwahrscheinliches, wir sehen unmögliche Dinge, der Zufall erscheint zu groß, um nicht Wunder genannt zu werden. Rettung naht aus unerwarteter Richtung. Auch die Medien spielen gern mit diesem Sujet. Das können wir auch, dachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VHS-Kurses „Hämmern, sägen und feilen am Text: eine Schreibwerkstatt“ unter der Leitung von Gabriele Janz und brachten Mystisches und Magisches zu Papier. Aber sind die Erlebnisse wahr?

Die Lesung wird vom Duo Michaela Blum (Geige) und Rainer Mix (Gitarre) mit Folk-Musik begleitet.

Kooperation mit der VHS Osnabrück

Eintritt: 5,- €
Anmeldung bei der Volkshochschule, Tel.: 0541 / 323-2243 

 

Samstag, 18. April 2020, 19.00 Uhr
Polizeidirektion Osnabrück, Heger-Tor-Wall 18, 49078 Osnabrück

Die Diagramme des Todes
Der Profiler Axel Petermann stellt seinen aktuellen True-Crime-Thriller vor

In seinem zweiten True-Crime-Fall bekommt es Hauptkommissar Kiefer Larsen mit einem perfiden Serienmörder zu tun, der exakte Diagramme vom Realisieren seiner Fantasien zeichnet, um die Emotionen bei seinen Morden immer wieder erleben zu können und seine Lust am Töten maximal zu steigern. „Die Diagramme des Todes" ist nach „Die Elemente des Todes" der zweite True-Crime-Thriller mit Hauptkommissar Kiefer Larsen vom Erfolgs-Duo Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer:
Axel Petermann war Leiter der Mordkommission in Bremen und als Ermittler für die Aufklärung mehrerer spektakulärer Mordfälle verantwortlich. Er gilt als Mitbegründer der Fallanalyse in Deutschland und als einer der besten Profiler Europas.
Claus Cornelius Fischer hat zahlreiche Romane und Drehbücher für Kino (»Blueprint«) und Fernsehen (»Tatort«) verfasst.

Foto: frei, Axel Petermann

Musik und Kultur e. V. (MuK) in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachsen

Eintritt: 15,- €
Kartenvorverkauf: Tel.: 0541 / 202 79 67 oder www.deinticket.de, Tel: 01806 / 570070

 

Und noch ein Hinweis

12. bis 15. März 2020
Stand der niedersächsischen Literaturhäuser
auf der Buchmesse Leipzig

Die sechs niedersächsischen Literaturhäuser, zu denen das Literaturbüro Westniedersachsen in Osnabrück zählt, sind auch in diesem Jahr wieder auf der Leipziger Buchmesse präsent. Sie bieten mit ihrem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Messestand Raum für fachlichen Austausch und Begegnung mit Verlagen, Autorinnen und Autoren sowie Literaturinteressierten.
Partner beim Stand ist die VGH-Stiftung mit dem Literaturfest Niedersachsen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, den Stand K112 in Halle 5 zu besuchen.

Foto: frei, Literarisches Zentrum Göttingen
 

 

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