Newsletter Literaturbüro Westniedersachsen

Nr. 7 / 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hoffen, dass Sie wohlauf sind in dieser Zeit der besonderen Herausforderungen
und freuen uns, Ihnen mit langsamen, vorsichtigen Schritten wieder kleine literarische Highlights zu servieren: natürlich unter strenger Einhaltung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, die diese Situation erfordert!

Meine Hochachtung möchte ich den Osnabrücker Buchhandlungen aussprechen, die keine Mühen gescheut haben, Ihren Kunden auch unter diesen schwierigen Bedingungen den Weg zum Buch weiterhin zu ermöglichen.

Ein sehr herzliches Dankeschön sage ich an dieser Stelle Herrn und Frau Zumbrägel von der Dom Buchhandlung, die nun in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Sie hatten stets weit offene Ohren für Veranstaltungs- und Kooperationsideen und haben in langen Jahren zahlreiche Autorenlesungen des Literaturbüros Westniedersachsen mit liebevoll gestalteten und betreuten Büchertischen bereichert. Als es bei einer Lesung zum Thema "Wald" buchstäblich in den Wald ging, scheute Herr Zumbrägel nicht, sich den schweren Bücherrucksack umzuschnallen, der nach der Lesung allerdings komplett leergekauft wurde, so begeistert war das Publikum. Und dies ist nur eine von vielen schönen Erinnerungen an die gemeinsamen Buch-Erlebnisse, von denen ich dem Ehepaar Zumbrägel auch in ihrem neuen Lebensabschnitt noch ganz viele wünsche!

Bücher und Geschichten machen unser Leben bunt.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen einen farbenfrohen Spätsommer.

Ihre
Beatrice le Coutre-Bick, Geschäftsführerin Literaturbüro Westniedersachsen
Angelika Pues-Panagiotakis, Sekretariat

Fotos: frei, Lev Silber, B. le Coutre-Bick

Veranstaltungsprogramm

Montag, 14. September 2020, 19.30 Uhr
Hotel Vienna House Remarque, Natruper-Tor-Wall 1,
Raum: Westfälischer Friede I-III

Die Reihe "Erfahren, woher wir kommen" geht weiter!
Miguel de Cervantes: Don Quijote
Jürgen Thormann (Lesung) und Hanjo Kesting (Kommentierung)

"Don Quijote von der Mancha" von Miguel de Cervantes ist das berühmteste Buch der spanischen Literatur und ein Grundbuch der europäischen Überlieferung. Ursprünglich als Parodie zeitgenössischer Ritterromane angelegt, schuf Cervantes in dem zweiteiligen Werk - dessen erster Teil 1605, vor vierhundert Jahren erschien - ein poetisches Universum, bevölkert mit unvergesslichen Gestalten. Der Titelheld gehört zu den quasi-mythologischen Figuren, die ein Eigenleben führen, losgelöst von der dichterischen Phantasie, die ihn einst hervorgebracht hat. Es ist ein unauslesbares Buch, an das nur Annäherungen möglich sind - Ursprung und Summe der modernen Romankunst.

Foto: frei, Lev Silber

Die von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung unterstützte Veranstaltungsreihe "Erfahren, woher wir kommen" wird veranstaltet vom Literaturbüro Westniedersachsen.

Eintritt: 10,- € / erm. 7,- €, Kartenvorverkauf bei der Tourist-Information, Bierstraße 22-23, Tel.: 0541 / 323-2202

 

Samstag, 5. September 2020, 18.00 Uhr
Außenbereich des "Kartoffelhaus Dominikaner", Bierstr. 38

Poesie - Tankstelle
zu Gast in Osnabrück

Per Fahrrad mit Gedichten in Deutschland und der Schweiz unterwegs. Die "Poesie-Tankstelle" der Dresdner Schriftstellerin Uta Hauthal ist am 5. September 2020 in der Osnabrücker Innenstadt unterwegs. Ab 18 Uhr stellt Uta Hauthal im Außenbereich des Kartoffelhauses ihr Projekt vor und liest aus ihrem hierzu erschienenen Essayband.
2016 erfand die Dresdner Schriftstellerin Uta Hauthal die "Poesie-Tankstelle". Sie zieht mit ihrem Fahrrad und einem handgeschriebenen Schild über Land, stellt sich an Straßen,
Boulevards, auf Marktplätze und bietet den Vorübergehenden die Rezitation eines Gedichts an. Wenn sich jemand darauf einlässt, entsteht etwas Ungewöhnliches: In einer Alltagssituation wird ein Einzelner zum Empfänger einer Gedichtrezitation, es entsteht ein offener Moment der Begegnung durch das Medium der Poesie.
Im 2018 erschienenen Essayband verknüpft die Autorin Erlebnisse und Begegnungen dieser Reisen mit Reflexionen zu ihr wichtigen Themen der Gegenwart sowie mit Gedanken und  Erfahrungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der bereisten Länder und ihrer Menschen.
In der "Poesie-Tankstelle" befinden sich eigene Gedichte der Autorin sowie von Erich Kästner, Leta Semadeni, Roža Domascyna, Hilde Domin, Ernst Jandl, Silvia Andrea (Johanna Garbald), Uwe Kolbe, Tanja Dückers, Uwe Claus, Johannes Bobrowski u.a.

Das Projekt findet im Rahmen der Reihe "LiteraturWerkstatt" des Literaturbüro Westnieder-sachsen und der VHS in Kooperation mit den Altstädter Bücherstuben statt.

Foto: frei, Luciano Fasciato

Eintritt: frei

Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung bei den Altstädter Bücherstuben, Tel. 0541 / 26391

 

 

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