Newsletter Literaturbüro Westniedersachsen

Nr.1 / 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer noch im Lock-Down, den die Vorsicht leider gebietet, melden wir uns heute mit den allerbesten Wünschen für das neue Jahr - und einem kleinen Lyrik-Gruß speziell an Sie aus dem Projekt "lyrik 20+" von Barbara Daiber. Die Meller Autorin möchte gerade in dieser Zeit an die Kraft der Worte erinnern und lädt mit ihrem Projekt zum Lesen von, Leben mit Gedichten und Nachdenken über Gedichte ein. Am Ende des Newsletters laden wir Sie herzlich ein, die aufgeführten Links einfach anzuklicken und einer kleinen Auswahl der 20+ Gedichte zu lauschen - gelesen von der Autorin selber.

Es ist ein Glück, zu spüren: die Pandemie-Zeit lähmt nicht nur. Not macht auch erfinderisch.
Ich freue mich seit Beginn dieser schweren Krise über die Keime der Hoffnung, die mir von kreativen Schreibenden gebracht werden: kleine, aber großartige Ideen, die Freude und Hoffnung gegen Angst und Rückzug setzen. Ob der erfolgreich durch Osnabrück wandernde "Märchen-to-go"-Automat und die "Märchenstühle" von Sabine Meyer,
das "Cor-online-Theater" von Helmuth Thiele und Regina Neumann, das uns Osnabrücker Orte mit literarischen Texten neu wahrnehmen lässt, Akampita Steiners Idee eines kreativen "Wortschöpfungs-Standes" im Freien oder das oben erwähnte poetische Fenster "lyrik 20+" bei der "Wilden Rose" in Melle: die Ideen der freien Künstler in dieser Region gegen die Hoffnungslosigkeit sind mannigfaltig und beachtenswert. Natürlich kann ich hier leider nur einige nennen, die für viele andere wunderbare Ideen stehen. Auch Bücher und Anthologien entstanden und entstehen, so die frisch erschienene Textsammlung zum Thema "MUT" von Osnabrücker Autorinnen und Autoren, deren Verkaufserlös an den Verein Exil e. V. geht.

Der Autor Gerd Riese, der seit dem Corona-Ausbruch jeden Monat ein eigenes Gedicht verschenkt, konfrontiert die Leserinnen und Leser in seinem ersten Gedicht dieses Jahres mit zahlreichen Fragen. Darunter auch diese ein wenig aufrüttelnde: "Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?"

Auch wenn es das erste Mal sein sollte - schreiben Sie doch einmal ein eigenes Gedicht.
Und reichen Sie es ein beim Aufruf der Stadtbibliothek: "Eine Stadt schreibt ein Buch". Die Einsendungen sind zu adressieren an die Stadtbibliothek Osnabrück, Markt 7, 49074 Osnabrück oder an info-stadtbibliothek@osnabrueck.de.

Im kommenden Newsletter werden wir hoffentlich wieder zu spannenden Literatur-Veranstaltungen "live" einladen können, die jetzt im Hintergrund erdacht, gezimmert und geplant werden.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihre
Beatrice Le Coutre-Bick, Geschäftsführerin Literaturbüro Westniedersachsen
Angelika Pues-Panagiotakis, Sekretariat

Veranstaltungen

Lyrik 20+
der hinterhofsalon als poetisches fenster zur welt
texte von barbara daiber


Es ist die besondere Kraft der Lyrik, dass in ihr, ebenso wie in der Musik, auch das Unaussprechliche mitschwingt. "Wir müssen Lyrik nicht verstehen", drückt die Autorin es aus. "Aber vielleicht können wir uns mehr darauf einlassen." Mit diesem Ziel verfasste Barbara Daiber seit September 2020 jede Woche ein eigenes Gedicht, das in einem schmalen Kasten im Hinterhof des Kulturzentrums "Wilde Rose" in Melle zum Mitnehmen angeboten wurde und zu kleinen Fluchten aus dem Alltag einlud.
Kontakt: info@barbaradaiber.de


 No 1: schätze bergen

 

No 2: samenwort

 

No 3: zeitgeist

 

No 4: worte

 

No 5: knuddel

 

 
Foto frei: Barbara Daiber

 

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