Newsletter Literaturbüro Westniedersachsen

Nr.4 / 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist weiterhin Geduld gefragt: noch ist nicht alles erlaubt in Sachen Kultur.

Deshalb laden wir zur Veranstaltung anlässlich des 100. Geburtstages des großen italienischen Krimiautors Leonardo Sciascia noch digital ein.

Auch die Lesung "Jetzt erst recht!" mit dem Wiener Autor Michael Stavarič wird noch online stattfinden - ein literarischer Leckerbissen, den Sie nicht versäumen sollten.

Wir sind jedoch hoffnungsvoll, dass die "Wasser-Lesung" mit dem preisgekrönten Autor und Dramaturgen John von Düffel im stimmungsvollen Außenbereich des Museum Industriekultur (Haseschacht) am 15. Juli wieder "live" und bei schönstem Wetter stattfinden kann.

Für Kurzentschlossene: bei den Online-Lesekreisen "Literaturfest erlesen" am 3. Juni sowie am 19. und 25. August sind noch einige wenige Plätze frei.
Alle notwendigen Informationen haben wir für Sie weiter unten im Detail zusammengestellt.

Auf ein baldiges Wiedersehen freut sich

Ihre Beatrice le Coutre-Bick, Geschäftsführerin Literaturbüro Westniedersachsen
Angelika Pues-Panagiotakis, Sekretariat

Veranstaltungen

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.00 Uhr
Online-Veranstaltung

Ein Sizilianer von festen Prinzipien - Leonardo Sciascia zum 100. Geburtstag
Gespräch mit Maike Albath und Giovanni di Stefano, Moderation: Katarina Rempe

Anfang dieses Jahres erschien unter dem Titel "Ein Sizilianer von festen Prinzipien" ein Erzählungsband zu Ehren des großen sizilianischen Autors und Intellektuellen Leonardo Sciascia (1921-1989), der in seinen politischen Kriminalromanen und Essays immer wieder die verborgenen kriminellen Strukturen der italienischen Politik aufgedeckt hat.

In Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Westniedersachsen nimmt die Italianistik der Universität Osnabrück dieses Jubiläum zum Anlass, Sciascias Schaffen in einem Gespräch mit der Literaturkritikerin Maike Albath und dem Literaturwissenschaftler Giovanni di Stefano zu würdigen.
 

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Westniedersachsen und der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Universität Münster und mit Unterstützung des Italienischen Generalkonsulats Hannover.

Zugang ab 18.45 Uhr unter dem Link:
https://webconf.uni-osnabrueck.de/b/kat-9jv-3sp-tk3

Eintritt: frei



Freitag, 25. Juni 2021, 19.00 Uhr
Online-Veranstaltung

gelebte dystopien - jetzt erst recht!
Roman-, Lyrik- und Corona-Tagebuch-Lesung und Gedanken zu einer neuen Lebensrealität mit dem Autor Michael Stavarič, Wien
 

An diesem Abend im Rahmen der Reihe "LiteraturWerkstatt" des Literaturbüros Westniedersachsen und der VHS Osnabrück stellt der Autor Michael Stavarič seinen neuesten Roman "Fremdes Licht" vor, in dem er den Leser in ein phantastisches und sprachmächtig gestaltetes Leseabenteuer entführt. Für die Protagonistinnen des Romans inszeniert er einen Aufbruch in eine ungewisse Zukunft und an Orte, die sich zugleich als Gegen-, aber auch Parallelwelten erweisen, deren Vergleich fasziniert und zu großartigen Gedankenexperimenten einlädt.
Doch auch seine neuesten Gedichte kommen zu Wort, ebenso wie die Auseinandersetzung des Autors mit der neuen Lebensrealität in Zeiten der Corona-Pandemie, die er in seinem seit März 2020 geführten Corona-Tagebuch reflektiert.

Michael Stavarič, geb. 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Für seine Werke erhielt der Meister des Absurden und der Ironie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u.a. den "Adelbert-Chamisso-Preis". Stavarič hatte zahlreiche Lehraufträge an internationalen Hochschulen, u.a. die Stefan Zweig Poetikdozentur an der Universität Salzburg, Literaturseminare an den Universitäten Bamberg, Wien, München und Rutgers New York.

Foto: frei, Yves Noir

Zugang zur Lesung ab 18.45 Uhr unter dem Link:
https://us02web.zoom.us/j/9792221832?pwd=ZkltektWTFFBOFdBT0FRWDJaQk1ldz09
Meeting-ID: 979 222 1832
 
Eintritt: frei

 

Donnerstag, 15. Juli 2021, 19.00 Uhr
MIK - Museum Industriekultur, Magazingelände, Süberweg 50a, Osnabrück

Wasser und andere Welten - Geschichten vom Schwimmen und Schreiben
John von Düffel, Autorenlesung und Gespräch mit Prof. Dr. Kai Bremer
auf dem historischen Gelände der ehemaligen Steinkohlenzeche am Piesberg

Seit seinem Debütroman "Vom Wasser" ist das nasse Element im Schreiben des passionierten Schwimmers John von Düffel zentral. Wasser ist sein Lebensthema, eine Konstante, auch wenn sich sein Blick auf Flüsse, Seen und Meere im Laufe von zwei Jahrzehnten als Romanautor, Dramaturg und Essayist immer wieder änderte. Was vor zwanzig Jahren noch im Überfluss vorhanden schien, wird heute kostbar: Der Mensch verändert das Klima, das Wasser wird zu einer knappen Ressource. Das Verhältnis von Mensch und Natur neu zu fassen ist für John von Düffel nicht nur eine politische, sondern auch eine poetische Herausforderung, die er erstmals in seinem Anfang 2020 erschienenen Roman "Der brennende See" angenommen hat. Ergänzend zu diesem Roman versammelt er in "Wasser und andere Welten" teils poetologische, teils autobiografische, teils alte und teils neue Texte zum Schwimmen und Schreiben.

John von Düffel, 1966 in Göttingen geboren, arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Seit 1998 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände, u. a. "Vom Wasser" (1998), "Houwelandt" (2004), "Wassererzählungen" (2014) und zuletzt "Das Klassenbuch" (2017). Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Preis.

Die Lesung ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung "Über Wasser", die bis zum 31. Oktober 2021 im MIK zu sehen ist - eine ganz besondere Ausstellung, die die Perspektiven unterschiedlichster Akteurinnen und Akteure auf das vielfältige und lebenswichtige Element vereint.
Vor beeindruckender Kulisse historischer Industriearchitektur findet die Veranstaltung bei gutem Wetter unter freiem Himmel statt. Bei Regen inmitten der Sonderausstellung "Über Wasser" im Magazingebäude des MIK.
Die Sonderausstellung "Über Wasser" kann vor und nach der Lesung besichtigt werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Abend unter freiem Himmel bei einem spritzigen Cocktail und kleinen Köstlichkeiten aus dem Café MIK in entspannter Atomsphäre ausklingen zu lassen.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Westniedersachsen
im Rahmen der Sonderausstellung "Über Wasser" des MIK - Museum Industriekultur.

Die Veranstaltung findet unter strenger Einhaltung der Corona-Bedingungen statt, eine Voranmeldung ist dringend erforderlich, Tel. 0541/122 447 oder
per E-Mail an info@mik-osnabrueck.de!

Eintritt: 8,- € / Studierende 6,- €

Vorverkauf: Online im Ticketshop des MIK: www.mik-osnabrueck.de/ihr-besuch/tickets
oder an den Museumskassen im Hauptgebäude, Fürstenauer Weg 171, oder in der Sonderausstellung "Über Wasser", Süberweg 50a (Magazingebäude)
Foto: frei


Noch einige Plätze frei:

 

 

Literaturfest erlesen - Lesekreise online

Mit "Literaturfest erlesen - Lesekreise online" bringt das Literaturfest Niedersachsen in Kooperation mit den Literaturhäusern in Niedersachsen Menschen zusammen: Hier können sich interessierte Leserinnen und Leser über Bücher, Texte oder Fragestellungen austauschen, die in diesem Jahr zum Thema "Rituale" im Mittelpunkt stehen. In mehreren Terminen werden Auszüge aus Romanen oder andere kurze Texte gelesen und dann gemeinsam besprochen, das alles kundig moderiert.

Das Literaturbüro Westniedersachsen bietet die Lesekreise am 3. Juni, 19. und 25. August, jeweils um 19.00 Uhr an. Da für die jeweiligen Termine unterschiedliche Texte gelesen werden, kann bei Interesse gerne an allen drei Terminen teilgenommen werden.

Für die Moderation der Lesekreise in Osnabrück konnten wir Jens Peters gewinnen, der sich als leidenschaftlicher Leser und Theaterdramaturg neben Prosa- und Theatertexten auch insbesondere mit romantischer und zeitgenössischer Lyrik beschäftigt. Gespräche zu Büchern konnte er unter anderem schon mit Jan Assmann, Ferdinand von Schirach und Navid Kermani führen.

Da die Treffen digital per Zoom stattfinden, können Sie sich von überall aus dem Land anmelden. Voraussetzung ist ein Internetzugang und eine Mailadresse. Sie können sich bei einem Literaturhaus für drei Termine anmelden - kostenlos. Die Kapazität ist jeweils auf maximal 15 Personen begrenzt.
Anmeldung für die Osnabrücker Lesekreistermine unter: lecoutrebick@osnabrueck.de

Eintritt: frei
 

 

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